Freundschaft mit einem Holocaustopfer. Möglichkeiten und Grenzen der Erinnerungskultur in den neuesten Medien und am Beispiel Facebook

von Kirstin Frieden

Beitrag zur Ausgabe 4.1 (November 2015). | Volltext

Abstract: In der jüngsten Gegenwart schießen fast täglich neue interaktive, multimediale Formen und Medien der Erinnerungskultur aus dem Boden. Was aber leisten sie für das Erinnern, welche Möglichkeiten der Vermittlung von Vergangenheit haben sie im Gegensatz zu den traditionellen Medien? Eine entscheidende Frage ist dabei die nach der Angemessenheit, denn neben neuen Möglichkeiten weisen die neuesten Medien auch Grenzen, wenn nicht gar Gefahren aus, die Trivialisierung, Beliebigkeit und Kontroll-verlust begünstigen – im Fall einer Repräsentation des Holocaust und ihrer Rezeption ein überaus ‚heikler‘ Faktor.

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